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Experts on Stage

GC Orthodontics: Erstes Fortbildungsevent, erstes Highlight

 

Im kieferorthopädischen Praxisalltag ist es elementar, stets auf dem aktuellen Wissensstand zu sein. Die GC Orthodontics Europe GmbH kam diesem Anspruch nach und setzte mit seiner ersten Fortbildung „EXPERTS on Stage“ vom 13. bis 14. Juni 2014 ein KFO-Highlight in Deutschlands Norden. Der globalen Ausrichtung des Unternehmens entsprechend, fanden sich international renommierte Referenten am längsten Ostseestrand Schleswig-Holsteins ein und boten den Teilnehmern nicht nur ein spannendes Programmpaket, sondern auch den Glanz eines Fortbildungsevents auf höchstem Niveau – inklusive dem gewissen Etwas.

 

 

Der längste Ostseestrand Schleswig-Holsteins stand im Juni ganz im Zeichen der KFO: Die GC Orthodontics Europe GmbH lud an den Timmendorfer Strand, um Kieferorthopäden im Rahmen eines zweitägigen Fortbildungsevents das neuste Wissen im Fachgebiet zu vermitteln. Alexander Brosig, Leiter der deutschen Verkaufsniederlassung der GC Orthodontics Europe GmbH, zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich vor allem über das positive Feedback der Teilnehmer, denen wir viele Inspirationen für die tägliche Arbeit in der Praxis mitgeben konnten.“ Alexander Brosig weiter: „Dies zeigt, dass wir uns mit dem gelungenen Mix aus Qualität, Know-How und Service auf dem richtigen Weg befinden, nämlich die geteilte Begeisterung für die KFO gemeinsam mit unseren Kunden in zählbare Erfolge umzusetzen.“

 

 

Am ersten Veranstaltungstag zeigte der Liechtensteiner Mentalcoach Günter Spiesberger, was der Kieferorthopäde vom Spitzensport lernen kann – denn schließlich gilt es auch im Praxisalltag, neue Kräfte zu mobilisieren und ungenutzte Leistungsreserven optimal einsetzen zu können. Die interessierten Zuhörer lernten „Charly“, den imaginären Assistenten des eigenen Archivs aus Erfahrungen und Erinnerungen kennen, der im Unterbewusstsein zu jeder Situation Warnungen und Erinnerungen an negative Erfahrungen abgibt. Damit das eigene Archiv uns nicht ungünstig konditioniert, solle man trainieren, die inneren Bilder positiv zu beeinflussen.  Prof. Dr. Hans-Peter Bantleon (Wien, Österreich) beantwortete die Frage „Was gibt es Neues in der Kieferorthopädie?“ und ging auf die Interaktion moderner Bracketsysteme mit neuen Drahtmaterialien ein. Das Resumee: es gäbe nicht viel wirklich Neues. Die Kortikonomie sei zwar keine Neuheit, erste Berichte gäbe es schon aus dem Jahre 1898 und auch sein Lehrmeister Prof. Köhle hat 1959 davon berichtet – aber zur Zeit erlebe die Technik zur Beschleunigung der KFO Technik ein Revival.
Viele Drahtmaterialien wurden miteinander verglichen. Der interessante Glasfaser-Kunststoffdraht „Simpliclear“ kann leider wegen seiner Bruchhäufigkeit und fehlender Konstanz der Kräfte nur sehr eingeschränkt empfohlen werden. Initialloy und Sentalloy seien mit gleichen Eigenschaften die besten Drähte der superelastischen thermoaktivierten Bögen.
Diese beiden waren jedoch nur der Beginn in einer Reihe exzellenter Referenten: Am zweiten Fortbildungstag warf der Franzose Dr. Raphaël Filippi ein Licht auf die Erwachsenenkieferorthopädie – mit Blick auf die steigenden Zahlen erwachsener KFO-Patienten ein höchstinteressantes Thema für die Kursteilnehmer. In seiner Praxis behandelt er fast ausschließlich Erwachsene. Größtenteils erfolgt die Behandlung mit Experience „L“-Lingualbrackets aber auch mit Experience „C“ Brackets von bukkal, die die ästhetischen Anforderungen an ein unauffälliges Bracket im sichtbaren Bereich sehr gut erfüllen.
Bio-Active und Beta-Titan Bögen wie auch Initialloy sind seine bevorzugte Bogenwahl.
In Kooperation mit seinem Chirurgen hat er viele Fälle mit Gaumennahterweiterungen präsentiert, die er gerne mit einer Experience „L“ Apparatur kombiniert.


 

Dr. Michael Sostmann ging anschließend der Frage nach, was die moderne digitale Volumentomographie (DVT) in der KFO-Praxis leisten kann und bei welchen Ausgangssituationen ein DVT für eine spezifische bildgebende Diagnostik  unverzichtbar ist. Hierbei richtete sich sein Blick insbesondere auf die Möglichkeiten, eine niedrige Strahlenbelastung bei Kindern und Jugendlichen zu erreichen. Die neuen „low-dose“-Protokolle von Planmeca und I-cat-Flex erlauben mittlerweile eine kieferorthopädische Basisdiagnostik unterhalb einer konventionellen Diagostik aus Paniramaschichtaufnahme und FRS. Mit der neuen S2k-Leitlinie zur DVT existieren genauere Hinweise zu den KFO-Indikationsstellungen, für welche Dr. Sostmann mithilfe zahlreicher Patientenbeispiele die diagnostischen Vorteile moderner 3D-Bildgebung verdeutlichen konnte.
Der interdisziplinären Behandlung von Patienten mit oro- und kraniofazialen Fehlbildungen widmete sich Prof. Dr. Braumann und veranschaulichte, wie sich funktionell bedingte Störfaktoren frühzeitig erkennen und mithilfe moderner Diagnose- und Therapieverfahren korrigieren und vermeiden lassen. Die Relevanz dieses klinischen Komplexes wird deutlich, blickt man auf die Zahlen: Allein in Deutschland werden jährlich über 1.200 Kinder mit Fehlbildungen im Kiefer-Gesichtsbereich geboren. In einer hervorragenden Übersicht ging Prof. Braumann auf die notwendigen Behandlungsprotokolle ein und zeigte eindrucksvoll, welch kontinuierlicher und liebevoller Einsatz bei der Behandlung dieser Patienten erforderlich ist, um nachhaltige Behandlungsergebnisse zu erzielen. Die interdisziplinäre Therapie zwischen Kieferchirurgie und Kieferorthopädie leistet erstaunliche Rehabilitationen sofern eine Zentrumsbildung mit einer hinreichenden Anzahl von Behandlungsfällen gewährleistet ist.
Die vielfältigen Berührungspunkte zwischen Kieferorthopädie und Kieferchirurgie waren dann auch Thema von Dr. Dr. Axel Berens, der aufzeigte, in welchen Phasen der kieferorthopädischen Therapie die Dienste eines Kieferchirurgen hilfreich sein können. Es ist selten, dass ein Kieferchirurg als Spezialist der Minischraubenverankerung, Parodontalchirurgie und orthognathen Chirurgie innerhalb eines Vortrags erkennbar wird. Die außergewöhnliche Kompetenz von
Dr. Dr. Berens wurde in allen diesen Teilgebieten in exzellenter Weise an Behandlungsbeispielen demonstriert und der Einsatz der verschiedenen Techniken kritisch beleuchtet.


 

Prof. Dr. Dirk Wiechmann stellte den aktuellen Stand in der Lingualtechnik anhand des WIN-Systems vor, einer voll individualisierten lingualen Behandlungsapparatur, die er als Nachfolgesystem des Incognito-Systems präsentierte. Hier wurde durch den Einsatz neuester Technologien bei der Bracketherstellung eine besonders präzise Apparatur mit Slotgrößenabweichungen von weniger als 1/1000stel Millimeter entwickelt. Neue Ligaturentechniken haben das „German overtie“ ersetzt und sind zeitsparender. Hier verspricht eine zukunftsweisende „innovationsoffene“ Technologie weitere Fortschritte in der Setup-gesteuerten KFO-Behandlung.
Entkalkungsfreie sichtbare Zahnoberflächen, höhere Torquepräzision und die bracketfreie Ästhetik sind die hervorstechenden Vorteile des WIN-Systems, das sich in kurzer Zeit in den beiden größten europäischen Märkten Deutschland und Frankreich als Marktführer etabliert hat.

 

Bevor es für die Teilnehmer zur Umsetzung des erlernten Know-Hows im Arbeitsalltag ging, wurde die Fortbildung mit einem „Beach-Barbecue“ abgerundet – inklusive der Möglichkeit, den noch nicht gestillten Wissenshunger im direkten Erfahrungsaustausch mit den anwesenden Kollegen und Referenten zu befriedigen – rundum eine gelungene Veranstaltung!

 

Mehr zu den Produkten und Veranstaltungen von GC Orthodontics unter: www.gcorthodontics.eu

 


Über GC Orthodontics:


Die GC Orthodontics Europe GmbH ist ein Unternehmen der GC-Unternehmensgruppe und hat ihren Hauptsitz im deutschen Breckerfeld, von wo aus das Produktportfolio zunächst direkt in Deutschland und Frankreich sowie über Vertragshändler in großen Teilen Europas vertrieben wird. Dabei setzt GC Orthodontics insbsondere auf eine enge Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern in den jeweiligen Ländern und trägt dem hohen Qualitätsanspruch der GC Corporation, einem der "Global Player" in der Dentalwelt, nunmehr auch im Branchenzweig der Kieferorthopädie Rechnung.

GC Orthodontics

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